Donnerstag, 28. Juli 2016

New York - Summerfeeling

Bei sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad mache ich mich auf den Weg Richtung Noho/Nolita.


Für eine kleine Stärkung zwischendurch geht es zu Ross&Daughters. Dieses Delikatessengeschäft gibt es schon seit über 100 Jahren und wird in der 4.Generation im Familienbesitz geführt. Wer Seafood mag, kommt hier voll auf seine Kosten - die Auswahl ist sehr gross. Ich entscheide mich für einen leckeren Lachsbagel - die verschiedenen Zutaten kann ich mir selber aussuchen. 


Über die East Houston Street geht weiter zur Elizabeth Street. Hier befinden sich viele kleine Geschäfte, Restaurants, Bars und Cafés die zum Verweilen einladen. 


Da es so heiss ist, suche ich eine Eisdiele und werde ein paar Ecken weiter in der Rivington Street fündig: Morgenstern´s Finest Ice Cream NYC. Hier muss man etwas in der Schlange anstehen, bis man an der Reihe ist, denn diese Eisdiele scheint sehr angesagt zu sein.


Danach geht es die Spring Street Richtung Westen. Auch hier findet man wunderbare Geschäfte.


Etwas südlich in der Howard Street finde ich meinen neuen Lieblingsladen Michele Varian. 
Hier findet man Schmuck, Keramik, Lampen und sonstiges Einrichtungsgegenstände von US Designern. 



Der heisse Tag neigt sich mit einem wunderbaren Abendrot dem Ende zu.


Am nächsten Tag gibt es wieder einen strahlend blauen Himmel und ich freue mich als ich das Flat Iron Building erreiche.


Vor sechs Monaten stand ich genau an dieser Stelle im Schneesturm. 

Byebye New York - in drei Tagen komme ich wieder. 


LA

Mittwoch, 13. Juli 2016

Morgenstimmung in Chicago


Es wird ein wieder ein sehr warmer Tag in Chicago mit über 30 Grad. So lohnt es sich früh am Morgen die noch angenehmen Temperaturen zu geniessen. 


Es sind noch nicht viele Menschen auf den Strassen unterwegs. So hat man im Millenium Park "The Bean" fast für sich alleine und kann nach Lust und Laune fotografieren. Vor allem unter der Bohne stehend kann man wirklich verrückte Bilder schiessen.






The Bean - offiziell heisst diese Skulptur Cloud Gate - wurde vom britischen Künstler Anish Kapoor aus knapp 100 Tonnen Edelstahl erstellt. 

Danach geht es zum Frühstück nicht weit davon entfernt ins Wildberry Pancakes und Café. 


LA 

Sonntag, 10. Juli 2016

Malaga und Umgebung

Ein paar Eindrücke von einem Kurztrip an die Costa del Sol:

Mit über 320 Sonnentagen pro Jahr ist die Costa del Sol eine sonnensichere Ferienregion. Teilweise fällt über die Sommermonate kein einziger Tropfen Regen. 
Der Wetterbericht für Malaga war vor unserer Abreise ohne Niederschlagsvorhersage. 
Umso überraschter sind wir, als wir in Malaga von einem regnerischen Nachmittag empfangen werden - ein seltenes Ereignis im Sommer. 


Über die Calle Marqués de Larios laufen wir in Richtung


Mercado de Atarazanas


Danach geht es weiter durch die Innenstadt.


Mein Tipp: Ein Tütchen Schinken to go bei Beher kaufen. 


Mein persönliches Highlight der Stadt ist die Alcazaba de Malaga, eine maurische Festung aus dem 11. Jhd. von der man einen wunderbaren Ausblick hat. 




Unsere Stadttour endet vor dem Centre Pompidou Malaga - mit einem farbenfrohen Würfel. 


Danach geht es weiter Richtung Marbella - etwas nördlich davon werden wir 2 Nächte in einem B&B übernachten. 

Am nächsten Tag machen wir einen Tagesausflug nach Ronda. 
Über eine serpentinenartige Strasse kommen wir nach circa 1 Stunde Fahrt dort an.
Ronda zählt zu den "weissen" Städten Andalusiens und ist durch die Felsplateaus und einer Schlucht in zwei Stadtbereiche unterteilt. 



Die Altstadt bietet einige Restaurants, aber auch feine Bäckereien. 





Auf dem Weg von Marbella zurück nach Malaga lohnt es sich noch einen Abstecher nach Benalmadema zu machen. 
Hier liegt das Castillo de Colomares. Etwas kurios: Es wurde 1994 fertiggestellt und in Hommage an Christoph Columbus erbaut. Es ist also eher ein modernes Monument, das sich trotzdem lohnt zu besuchen. 



LA

Sonntag, 19. Juni 2016

Peking - Himmelstempel


Richtung Osten zu reisen bedeutet, dass man verglichen mit der Uhrzeit zu Hause richtig früh aufstehen muss, wenn man den Tag komplett nutzen möchte. 
Wenn der Wecker morgens in Peking klingelt und man hoffentlich - trotz Jetlag - etwas schlafen konnte, schnell raus aus den Federn und die bleierne Müdigkeit am besten bei einem chinesischen Frühstück mit frischen Dumplings überwinden.

 
Die Dumpings sind wahlweise mit einer Fleischmischung oder vegetarisch z.B. Kohl gefüllt und wunderbar fluffig, dass man am liebsten immer noch eine Runde mehr davon bestellen möchte. 

Danach startet man frisch gestärkt in den Tag. Heute geht es zum Himmelstempel. Es hat sonnige 32 Grad, ist aber nicht drückend schwül. Es weht ein leichter Wind und man sieht den blauen Himmel über der Stadt, was in Peking auf Grund des Smogs nur selten möglich ist. 

Mit der Metro gelangen wir zur Station Tiantandogmen. Von dort aus sind es nur noch wenige Meter zur Tempelanlage. Anfangs laufen wir durch den Chang Lang (langer Gang), einem überdachten Korridor. Dieser hat seitlich schmale Sitzbänke auf denen sich viele Chinesen für Karten- und Brettspiele niedergelassen haben. Nach dem langen Gang kommen wir direkt zum Himmelstempel. In diesem Tempel wurde zur Ming-Zeit für eine gute Ernte gebetet.
 

Südlich vom Haupttempel liegt noch die Halle des Gebets - ein kleinerer Tempel - und der Runde Altar.
 



Um die einzelnen Tempel herum befindet sich ein wunderbar erholsamer Zedern-Wald.


Danach geht es mit der Metro zum Wudaoying Hutgong. Diesen habe ich bereits in einem anderen Beitrag über Peking vorgestellt. Dieser Hutong ist meine absolute Lieblingsgasse in Peking. Der Laden Pottery Workshop begeistert mich besonders. Die angebotene Keramik wird in einem Familienbetrieb hergestellt. Man kann dort vom Teegeschirr bis hin zu Vasen über Schmuck aus Keramik sehr viel bestaunen und selbstverständlich auch kaufen. 


Abends gehts zum Hot Pot ins Restaurant Hai Di Lau. Hier gibt es quasi chinesisches Fleischfondue, oder auch Gemüse- und Fischfondue. Man kann sich für das Fondue auch am Tisch frische, handgefertigte Nudeln bestellen - hierzu gibt es von den Angestellten eine Showeinlage, die nicht zu verpassen ist. 


Mit einem vollen Magen schläft es sich dann hoffentlich die nächste Nacht ganz gut.

LA 

Sonntag, 12. Juni 2016

Bangkok - 2 wunderschöne Tempelanlagen

In Bangkok bekommt man das Gefühl dass es unendlich viele Tempelanlagen gibt, die man besichtigen könnte. Am besten sucht man sich den ein oder anderen Tempel heraus und erkundet diesen. Hier möchte ich 2 beeindruckende Tempel vorstellen. 

Wat Arun - der Tempel der Morgenröte - ist ein buddhistischer Tempel der am Chao-Praya-Fluss liegt. Am einfachsten gelangt man mit dem Skytrain und Expressboot dort hin. An der Skytrain Station Saphan Taksin steigt man ins Express Boot um. Die Expressboote haben am Heck je nach Route und Stops verschiedenfarbige Fähnchen angebracht. Mit dem "blauen" Boot kommt man auf jeden Fall für Oneway 40 Baht bis Tha Tien. Nun steigt man auf der östlichen Seite des Flusses vom Boot und nimmt für 3 Baht ein noch kleineres Boot, um auf die westliche Seite des Flusses überzusetzen und schon steht man direkt vor der Tempelanlage Wat Arun. 
Der Tempel gilt als Wahrzeichen Bangkoks. Tausende Porzellankacheln wurden in der Oberfläche des Tempels verarbeitet. Zur Zeit werden Teile der Anlage renoviert. Trotzdem lohnt sich ein Besuch. 













Wenn man direkt im Anschluss noch einen weiteren wunderbaren Tempel besichtigen möchte, kann man - nachdem man mit dem kleinen Boot wieder auf die östliche Flussseite zurückgefahren ist - den nahegelegenen Tempel Wat Pho bewundern. Wat Pho ist der Tempel des liegenden Buddhas. Der mit Blattgold bezogende Buddha ist ca. 46m lang und 15m hoch.








Beim Besuch aller Tempelanlagen ist wichtig, dass man die Knie und Schultern bedeckt hält. Teilweise kann man auch vor Ort Tücher ausleihen. 

LA