Dienstag, 2. August 2016

NYC Brooklyn - Red Hook

Once again in New York...



Diesmal geht es mit dem NYC Water Taxi vom Pier 11 im südlichen Manhattan Richtung Red Hook. 

Red Hook hat eine ganz spezielle Atmosphäre - alte Industiegebäude und Lagerhallen, teilweise spriessen auch Pflanzen aus dem Trottoir. 



In der Van Brunt Street kann man gemütlich entlang schlendern. Hier findet man alles mögliche: Cafés, Restaurants, Geschäfte und Kurioses...


Foxy and Winston ist ein kleines, überladenes Geschäft, das Duftkerzen und weitere US-made Produkte sowie Geschenke für Babies verkauft.


Im Café Baked gibt es super leckeren Kaffee und eine Vielzahl an süssen Köstlichkeiten. Wenn man ein wenig Glück hat, findet man im oder vor dem Café auch einen Sitzplatz, denn es scheint hier sehr beliebt zu sein etwas zu verweilen. 


Etwas weiter nördlich in der Strasse befinden sich noch ein paar Lobster Restaurants, wie z.B. das Red Hook Lobster Pound.

Mein absoluter Favorit in Red Hook ist Cacao Prieto, eine Schokoladenfabrik, in der auch die Widow Jane Whiskeydestillerie untergebracht ist.


Das Fabrikgebäude ist teilweise über 170 Jahre alt. Der neue Teil wurde vor wenigen Jahren im gleichen Stil erstellt. 



Wer möchte kann eine Tour durch die Schokoladenfabrik und Whiskeydestillerie buchen. Ich persönlich würde diese Tour empfehlen - man erfährt viel über die jeweiligen Herstellungsprozesse inklusive Degustation.




Im Innenhof der Fabrik wohnen 2 Hühner und ein Pfauenpaar - ein wahres Idyll. 



Bevor es zum Water Taxi zurückgeht, kann man noch einen Blick in den Fairway Market werfen. 




Die Überfahrt zurück nach Manhattan in der Abendstimmung hat etwas ganz besonderes...




LA 

Donnerstag, 28. Juli 2016

New York - Summerfeeling

Bei sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad mache ich mich auf den Weg Richtung Noho/Nolita.


Für eine kleine Stärkung zwischendurch geht es zu Ross&Daughters. Dieses Delikatessengeschäft gibt es schon seit über 100 Jahren und wird in der 4.Generation im Familienbesitz geführt. Wer Seafood mag, kommt hier voll auf seine Kosten - die Auswahl ist sehr gross. Ich entscheide mich für einen leckeren Lachsbagel - die verschiedenen Zutaten kann ich mir selber aussuchen. 


Über die East Houston Street geht weiter zur Elizabeth Street. Hier befinden sich viele kleine Geschäfte, Restaurants, Bars und Cafés die zum Verweilen einladen. 


Da es so heiss ist, suche ich eine Eisdiele und werde ein paar Ecken weiter in der Rivington Street fündig: Morgenstern´s Finest Ice Cream NYC. Hier muss man etwas in der Schlange anstehen, bis man an der Reihe ist, denn diese Eisdiele scheint sehr angesagt zu sein.


Danach geht es die Spring Street Richtung Westen. Auch hier findet man wunderbare Geschäfte.


Etwas südlich in der Howard Street finde ich meinen neuen Lieblingsladen Michele Varian
Hier findet man Schmuck, Keramik, Lampen und sonstiges Einrichtungsgegenstände von US Designern. 



Der heisse Tag neigt sich mit einem wunderbaren Abendrot dem Ende zu.


Am nächsten Tag gibt es wieder einen strahlend blauen Himmel und ich freue mich als ich das Flat Iron Building erreiche.


Vor sechs Monaten stand ich genau an dieser Stelle im Schneesturm

Byebye New York - in drei Tagen komme ich wieder. 


LA

Mittwoch, 13. Juli 2016

Morgenstimmung in Chicago


Es wird ein wieder ein sehr warmer Tag in Chicago mit über 30 Grad. So lohnt es sich früh am Morgen die noch angenehmen Temperaturen zu geniessen. 


Es sind noch nicht viele Menschen auf den Strassen unterwegs. So hat man im Millenium Park "The Bean" fast für sich alleine und kann nach Lust und Laune fotografieren. Vor allem unter der Bohne stehend kann man wirklich verrückte Bilder schiessen.






The Bean - offiziell heisst diese Skulptur Cloud Gate - wurde vom britischen Künstler Anish Kapoor aus knapp 100 Tonnen Edelstahl erstellt. 

Danach geht es zum Frühstück nicht weit davon entfernt ins Wildberry Pancakes und Café. 


LA 

Sonntag, 10. Juli 2016

Malaga und Umgebung

Ein paar Eindrücke von einem Kurztrip an die Costa del Sol:

Mit über 320 Sonnentagen pro Jahr ist die Costa del Sol eine sonnensichere Ferienregion. Teilweise fällt über die Sommermonate kein einziger Tropfen Regen. 
Der Wetterbericht für Malaga war vor unserer Abreise ohne Niederschlagsvorhersage. 
Umso überraschter sind wir, als wir in Malaga von einem regnerischen Nachmittag empfangen werden - ein seltenes Ereignis im Sommer. 


Über die Calle Marqués de Larios laufen wir in Richtung


Mercado de Atarazanas


Danach geht es weiter durch die Innenstadt.


Mein Tipp: Ein Tütchen Schinken to go bei Beher kaufen. 


Mein persönliches Highlight der Stadt ist die Alcazaba de Malaga, eine maurische Festung aus dem 11. Jhd. von der man einen wunderbaren Ausblick hat. 




Unsere Stadttour endet vor dem Centre Pompidou Malaga - mit einem farbenfrohen Würfel. 


Danach geht es weiter Richtung Marbella - etwas nördlich davon werden wir 2 Nächte in einem B&B übernachten. 

Am nächsten Tag machen wir einen Tagesausflug nach Ronda. 
Über eine serpentinenartige Strasse kommen wir nach circa 1 Stunde Fahrt dort an.
Ronda zählt zu den "weissen" Städten Andalusiens und ist durch die Felsplateaus und einer Schlucht in zwei Stadtbereiche unterteilt. 



Die Altstadt bietet einige Restaurants, aber auch feine Bäckereien. 





Auf dem Weg von Marbella zurück nach Malaga lohnt es sich noch einen Abstecher nach Benalmadema zu machen. 
Hier liegt das Castillo de Colomares. Etwas kurios: Es wurde 1994 fertiggestellt und in Hommage an Christoph Columbus erbaut. Es ist also eher ein modernes Monument, das sich trotzdem lohnt zu besuchen. 



LA

Sonntag, 19. Juni 2016

Peking - Himmelstempel


Richtung Osten zu reisen bedeutet, dass man verglichen mit der Uhrzeit zu Hause richtig früh aufstehen muss, wenn man den Tag komplett nutzen möchte. 
Wenn der Wecker morgens in Peking klingelt und man hoffentlich - trotz Jetlag - etwas schlafen konnte, schnell raus aus den Federn und die bleierne Müdigkeit am besten bei einem chinesischen Frühstück mit frischen Dumplings überwinden.

 
Die Dumpings sind wahlweise mit einer Fleischmischung oder vegetarisch z.B. Kohl gefüllt und wunderbar fluffig, dass man am liebsten immer noch eine Runde mehr davon bestellen möchte. 

Danach startet man frisch gestärkt in den Tag. Heute geht es zum Himmelstempel. Es hat sonnige 32 Grad, ist aber nicht drückend schwül. Es weht ein leichter Wind und man sieht den blauen Himmel über der Stadt, was in Peking auf Grund des Smogs nur selten möglich ist. 

Mit der Metro gelangen wir zur Station Tiantandogmen. Von dort aus sind es nur noch wenige Meter zur Tempelanlage. Anfangs laufen wir durch den Chang Lang (langer Gang), einem überdachten Korridor. Dieser hat seitlich schmale Sitzbänke auf denen sich viele Chinesen für Karten- und Brettspiele niedergelassen haben. Nach dem langen Gang kommen wir direkt zum Himmelstempel. In diesem Tempel wurde zur Ming-Zeit für eine gute Ernte gebetet.
 

Südlich vom Haupttempel liegt noch die Halle des Gebets - ein kleinerer Tempel - und der Runde Altar.
 



Um die einzelnen Tempel herum befindet sich ein wunderbar erholsamer Zedern-Wald.


Danach geht es mit der Metro zum Wudaoying Hutgong. Diesen habe ich bereits in einem anderen Beitrag über Peking vorgestellt. Dieser Hutong ist meine absolute Lieblingsgasse in Peking. Der Laden Pottery Workshop begeistert mich besonders. Die angebotene Keramik wird in einem Familienbetrieb hergestellt. Man kann dort vom Teegeschirr bis hin zu Vasen über Schmuck aus Keramik sehr viel bestaunen und selbstverständlich auch kaufen. 


Abends gehts zum Hot Pot ins Restaurant Hai Di Lau. Hier gibt es quasi chinesisches Fleischfondue, oder auch Gemüse- und Fischfondue. Man kann sich für das Fondue auch am Tisch frische, handgefertigte Nudeln bestellen - hierzu gibt es von den Angestellten eine Showeinlage, die nicht zu verpassen ist. 


Mit einem vollen Magen schläft es sich dann hoffentlich die nächste Nacht ganz gut.

LA