Dienstag, 18. Juli 2017

Sao Paulo - "Wintereindrücke"



Nun ging es ganz spontan aus der Bereitschaft übers Wochenende nach Sao Paulo.  

Wir fliegen durch die Nacht zunächst über Mallorca, dann weiter über Algerien und Mauretanien, bis wir schliesslich bei Dakar das Festland für einige Stunden verlassen und den Südatlantik überqueren. An Rio vorbei geht es dann schliesslich zu unserer Destination.

Laut Wettervorhersage besteht für Sao Paulo zu unserer geplanten Ankunftszeit die Möglichkeit von Nebel. Wir haben Glück. Als wir uns Sao Paulo nähern - immer noch in der Dunkelheit - haben wir eine wunderbar klare Sicht auf das unendlich gross erscheinende Lichtermeer der Millionenmetropole. 

Es ist Winter in Sao Paulo. Juli ist der kälteste Monat - das heisst durchschnittlich tagsüber um die 20 Grad, nachts 10 Grad. 

Als wir landen, hat es um die 13 Grad - die Bodenmitarbeiter des Flughafens sind in Mütze und Schal gehüllt - wir müssen etwas schmunzeln. Auch als der Bus uns dann zum Hotel fährt, sehe ich auf den Strassen immer wieder Leute in dicken Winterjacken.

Winter in Sao Paulo ist temperaturmässg eigentlich wie Sommer in den nördlichen Ländern Europas, nur bei der Kleidung ist hier einfach die Jahreszeit das Motto.
Als ich später etwas durch die Geschäfte schlendere, muss ich auch feststellen, dass sehr viel Winterware in eher tristen Farben angeboten wird. 

Shopping Center Vila Olimpia

Nachdem mir nicht danach ist Winterkleidung zu kaufen, geht es danach recht schnell in ein einfaches, typisch brasilianisches Restaurant.
Am Samstag muss man hier unbedingt Feijoada essen - ein traditioneller Bohneneintopf, der wirklich sehr lecker ist.


Das Restaurant ist zur Strasse hin offen gebaut. Ein jüngerer Autofahrer mit lauter Musik möchte während seiner Rotphase der Ampel durch ein paar Sprüche die Aufmerksamkeit der Mädels am Nachbartisch auf sich ziehen, die nicht darauf reagieren. Ich beobachte noch etwas das Treiben auf der Strasse. 

Es hat knapp über 20 Grad - gerade angenehm um sich vom schwülwarmen Sommer in Europa etwas zu erholen. 

Winterjacke, Schal und Mütze brauche ich nicht ... ;)

Am nächsten Tag geht es abends wieder zurück durch die Nacht nach Hause.



LA 


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